„Weil ich und sehr viele andere, einfach nichts gemacht haben…“

von Adi Kretschmann

 

Eine Erzählung über den letzten deutschen Michel

Michel war ein sehr vernunftbegabter Junge und so ziemlich oft, als auch seine Neugier bei ihm durchbrach, war sein Großvater auch der Leidtragende, der unendlich viele Fragen beantworten musste. Er war auch der Mensch, zu dem Michel ständig aufschaute und auch abgöttisch verehre und liebte. Schon seit Kindesalter waren die Zwei unzertrennlich und wiederum die notwendige tägliche Lebensdosis, die auch ein Ältere gebrochener Mann benötigte, nachdem das Schicksal vor mehreren Jahren sein Herz durchtrennte, die bekam er durch die kraftvolle Liebe und tiefe Zuneigung, die ihm ununterbrochen sein Enkel entgegen brachte. Als Michel noch keine 3 Jahre alt war, wurde Großvaters Jugendliebe und spätere Lebensbegleiterin auf bestialische Weise ermordet. Wohnungseinbrüche bei Altdeutschen Einwohner standen auf dem Tagesordnungsplan des Arabisch ab stämmigen, ganz oben dick markiert. Sowohl Opa wie auch Sohn waren davon überzeugt, dass sie genauso die geliebte Frau, wie auch Mutter auf den Gewissen hatten, aber sie waren machtlos. Die Tötungsdelikte an Volk in Kleinsteten hat man überhaupt nicht verfolgt. Dagegen gesetzliche Übertretungen, die sich gegen Islamglauben richteten, die haben die Imperialisten aufs Schärfste verurteilt. Die Vorsehung der Altdeutschen war von Leid und Schmerz geprägt. Bei Michel machte sie auch keine Ausnahme und so war der Junge gezwungen ein Leben auszuleben, das wenige freudestrahlende Augenblicke kannte, dafür ausschließlich nur Zeiten, die von beschämender und menschenverachtender Natur geprägt waren. Das Allgemeinvolk kannte weder Glück, noch Freude. Wogegen tagtäglich die Menschen auch wehrlos ausgesetzt waren, war Verspottung, Erniedrigung und körperlicher Gewalt. Seinem Vater, der als Zugfahrer immer spät abends nach Hause zurückkehrte, bekam Michel, genauso wie seine Mutter, nur selten zu sehen. Die Krankenschwester jobbte von morgens bis abends und damit die Familie auch durchkommt, arbeitete sie an Wochenenden in Großstadt als Servierdame. Das Restaurant, wo sie auch das Zubrot verdiente, besuchten lediglich nur gut betuchte Menschen. In Zweiten Millennium Jahr gab es noch viele Kneipen und Bars, wo auch gewöhnliche Menschen gesellige Stunden beisammen verbrachten und keine 40 Jahre später, änderte sich urplötzlich alles. Für den Durschnittbürger gab es lediglich Cafés, wo man überwiegend Wasserpfeifen inhalieren konnte und die wiederum dienten überwiegend als Treffpunkt der Islambefürworter. Frauen war es nicht gestattet Cafés zu betreten und die Straßen der Kleinstädte dürften sie lediglich nur verschleiert betreten. Alleinig in einem Bordell, der sich am Rande der Kleinstadt befand, dürften die Frauen ihre Gesichter frei offenbaren. Dort wiederum bedeckt zu erscheinen, das galt als Verstoß gegen die herrschenden Gesetze. Es war auch der einzige Ort, wo man nur Frauen vorfand, die noch aus Alteuropa abstammten. Man hat sie viele Male aufs Übelste behandelt aber eine andere Wahl, als schweigsam alles hinzunehmen, hatten sie nicht. In Scharia – Gesetzen hat man sämtliche Rechte der Alteuropafrauen aberkannt. Wo noch die Alteuropäische Ordnungshüter etwas zu sagen hatten, waren die Großstädte, die auch vollständig von Besserverdiener bewohnt waren. Allerdings in Angelegenheiten der Auslesen Sten unter der Reichen sich einzumischen, oder gar das Wort zu ergreifen, ohne dass man auch gefragt wurde, das kostete Konsequenzen. Dort gab es auch mehrere Stadteilen, die man auch bewusst unterteilte. Die kleineren Bediensteten, die man früher als Beamten kannte, wie auch wenige Ordnungshüter, die hausten in kleineren Wohnungen, die sich auch etwas abseits der Stadt befanden. Am Rande wohnten die Arabisch stämmigen, die ebenfalls denselben Status und dementsprechend auch den niedrigen Rang besetzten und die dienten wiederum sowohl den Arabisch ab stämmigen, wie auch den anderen Vermögenden. Die Reichsten bewohnten das Zentrum der Großstädte, wo man auch keine Fabriken, oder Großfirmen finden könnte. In Kleinstädten, wo auch die Armen wohnten, gab es keine privaten Schulen, wo auch die Abgänger eine bessere Berufszukunft ins Auge fassen könnten. Michel besuchte eine herkömmliche Schule, die aber bestenfalls nur als Glauben Haus seine Dienste verrichtete. Die deutsche Sprache stand überhaupt nicht mehr auf dem Unterrichtsplan und es wurde nur englisch, russisch, türkisch und arabisch unterrichtet. Genauso in Religionsunterricht galt ausschließlich der Koran als das heilige Buch und auf was anderes zu glauben, etwas anderes anzubeten, glich der Ketzerei und wurde hart bestraft. Diese Regel allerdings galt nicht für die Imperialisten, den die haben sich allesamt verpflichtet den Weg der Kabbala glauben zu verfolgen und den wiederum für einen gewöhnlichen Menschen, oder gar für einen neueuropäischen Elitenangehörigen zu folgen, das war vollkommen ausgeschlossen. Den Koran mussten die Schüler nicht nur auswendig lernen und wiedergeben, sondern auch andauernd mit sich tragen. Die Mathe, Erdkunde und Geschichte hat man jeweils eine Stunde unterrichtet, wohingegen der Islamunterricht mit 4 Stunden, den Rest des Schultags Plans ausfüllte. Genauso wenig besaßen gewöhnliche Menschen Wohnungen, Häuser oder Grundeigentümer. Alle Eigentümer wurden vor langer Zeit in dem Beschlag genommen und die gehörten alleinig wenigen Imperialisten, die auch die globale Welt besaßen. Das Geld wurde längst abgeschafft und womit man auch bezahlte, wie auch Guthaben aufladen konnte, war ein Chip, der sich unter der Haut am linken Arm der Menschen befand. Sämtliche Zahlungsvorgänge, wie auch Guthabeneingänge wurden per Scanner getätigt. Die Gesundheitsvorsorge erfolgte alle 6 Monate, und wenn ein Mensch plötzlich Schmerzen erlitt, oder in ärztlicher Notlage geriet, dann dürfte der die Dienste der Notaufnahme, einmal pro Jahr beanspruchen. Frauen war gestattet nur ein Kind zu gebären und danach bekamen sie eine Impfung, die eine weitere Geburt unmöglich machte. Was die Nahrung anging, die war begrenzt und zudem war sie Haltbarkeitshalbe vollgesät mit schädlichen chemischen Substanzen, die auch die Lebenserwartung der Menschen, extrem verringert haben. In Fernsehen gab es keinen deutschsprachigen Sender mehr und zudem liefen auf den Allgemeinsender Programme, die auch keine Großsportereignisse, anspruchsvolle Sendungen oder spannende Spielfilme beinhalteten. Wohlgemerkt galten die Regeln ausschließlich nur für das Allgemeinvolk. Die gut betuchten besaßen eigene Programme und eigene Sender. Was man früher als Parteien oder als Politik kannte, das gehörte der Vergangenheit. Sie haben längs ihrer Dienste geleistet, in den sie das Volk der Elite übergeben haben und heute hat man weder Politiker noch Parteien benötigt. Die demokratische Staatsform besiegelte vor 20 Jahren ihr Ende und so etwas wie Wahlen gab es nicht mehr. Nur bedeutenden Politikern und Juristen gelang es damals zu etablierten Gesellschaftsmitgliedern aufzusteigen und die anderen, die Masse aus Parteiangehörigen, Juristen wie auch aus Bürgermeistern und Landräten, die zählten urplötzlich, wie auch die unzähligen Soldaten und Beamten zu Allgemeinheit, die man offiziell als Untervolk bezeichnet. Den gesamten ehemaligen europäischen Kontinent nannte man Greatland. Die Menschheit hat überhaupt keine Möglichkeiten gehabt sich auch zur Wehr zu setzen, denn der eingepflanzte Chip konnte schlagartig, ohne dass man etwas dagegen auch unternehmen könnte, Masse von Menschen töten. Wenn man mit dem Gedanken spielte, der Chip zu entfernen, dann hat man damit sein eigenes Todesurteil besiegelt. Es ging aber auch anderes. Wenn ein von wenigen ernannter Stadtrichter davon überzeugt, oder ihm einfach nur danach war, dass man nach seiner Überlegung überwiegend schwere Fahrlässigkeit begann, dann erließ er ein Bescheid, den man als „ endcertificate“ nannte. Am Darauffolgen Tag erfolgte durch einen Mitarbeiter der Greatland Agency, die auch für die Chipsteuerung die Zuständigkeitsverantwortung trug, die Vollstreckung. Es wurde ein Impuls ausgesendet und schlagartig wurde einer Menschenseele die Atemluft geraubt. Dass Michel ein aufgeweckter Junge war, das hat man nicht leugnen können. Weder diejenigen, die ihn kannten noch die, die nur einen kurzen Dialog mit ein 13 jährigem Jungen führten. In Kleinstadt sah man öfters Michel an seinem alten Fahrrad herumzukurven und was Michel noch einigermaßen glücklich machte waren alte Funde, die man meistens, wenn sich auch die Bewohner von alten Sachen trennten, am Rande der Straße fand. Sobald Michels Auge etwas Ansprechendes auch blickten, war der Junge hell begeistert. An seinem Gepäckträger befand sich ständig eine reisfeste Schnur, die danach sofort zum Einsatz kam. Es waren Kleinigkeiten, die man auch entdecken könnte und die auch Michel so viel Freude bereitet haben, dass er hinterher meistens sofort zum Opa fuhr. Danach haben die beiden die Entdeckung genauer ins Visier genommen und hat man Überlegungen besprochen, was man auch alles damit machen kann. Mehrmals weinte sein Großvater in seinem Bett und dachte darüber nach, wie es auch mit Michel weitergeht. Er wusste, dass der Junge genauso wie sein Großvater und wie sein Vater enden wird. Kein erfülltes und freies Leben und genauso eins, das keine Werte mehr kennt. Die Ärmeren Altdeutschen befanden sich in islamische Knechtschaft und die wiederum, die verachtete, verhöhnte und mehrmals misshandelte eins Mal das stolze Volk, das sie vor Jahrzehnten großzügig willkommen hieß. Aber an meisten fürchtete sich der Großvater davon, welche Antworten er auch seinen Enkel liefern wird, wenn eines Tages Michel erneut Fragen stellt, die nicht nur sehr unangenehm ausfallen, aber auch verdammt viel Schmerzen beinhalten. Als ob der Großvater, das letzte Nacht nicht nur ahnte, aber auch eine innige Stimme hörte, war es so weit. Als sich die alten Türen öffneten, die auch, wenn man sie Weit aufspreizte, zu quietschen begannen, erschien blutüberströmt Michel vor seinen Augen. Es gab mal wieder Streit und der Altdeutsche Michel bekam Prügel. Man hat ihm gehänselt und verprügelt, und immer, wenn so etwas passierte, konnte niemand helfen. Großvater wischte vorsichtig das Blut ab, was aus Michels Nasse in Strömen runterfloss und hinterher machte er für seinen Enkel eine alte Pfirsichdose auf. Das war Michels Lieblingsspeise, die er nur hin und wieder genießen dürfte. Und jedes Mal, wenn es auch so weit war, strahlte sein Gesicht und die Sorgen, die zuvor ihm das Leben verdammt schwer machten, waren für kurze Zeit vergessen. Als dann Michel die Dose vollkommen verputze, setzte sich zum Großvater hin und fragte nach. „Opa, war Dein Leben auch früher so scheiße, oder war es etwas besser, oder einfacher?“ Sein Großvater schaute seinen Enkel an, nahm ihn in seine Arme und begann Geschichten zu erzählen, die er eigens längst beinahe vergessen hatte. Er sprach über das frühere Leben und sprach auch über Menschen, wie auch über das frühere Deutschland und das Europa. Er redete so viel, wie noch niemals zuvor und sein Enkel hörte sehr aufmerksam zu. Michel unterbrach seinen Großvater kein einziges Mal. Das war das erste Mal, das Michel nicht in seine Worte gefallen war und sofort danach Fragen stellte. Als dann wieder nach längerer Zeit es still wurde, grübelte der Enkel etwas nach. „ Opa ihr habt ein freies Leben geführt. Du sagtest, ihr wusstet, dass Politiker sehr böse, gewissenslose Menschen sind und auch das, das sie Euch belogen und missbrauchen. Die Polizei und die Soldaten waren doch ihr, das hast Du auch gesagt. Was ich aber nicht verstehe Opa, ihr hab doch auch keine Chips in Euren Körper getragen, warum leben wir dann heute in eine total verkommene Welt. Wieso habt ihr das zugelassen?“ Großvater sah Michel an und danach häuften sich die Tränen an seinem Gesicht. Kurze Zeit später fing er an, ganz fürchterlich zu heulen. Was sollte er nur darauf antworten, darüber grübelte er die ganze letzte Nacht nach. Sollte er vielleicht jetzt beichten, das Fußballspielern zu zujubeln, sich Vollzulaufen, idiotischen Sendungen oder scheinheiligen Schauspieler anzuschauen, Weibern nachzulaufen oder an einen Gott zu glauben, der lediglich eine geschichtliche Erfindung war, wesentlich mehr Sinn machten, als sich Zukunftsgedanken zu widmen, die nicht nur ihren Leben, aber das ihre Kinder und der Ihrigen betraf? Das konnte er nicht. Denn wenn er es auch täte, könnte er sich eines Tages dessen sicher sein, dass Michel irgendwann mal, wenn er auch größer und erwachsener sein wird, ihm gegenüberstehen wird, tief in seinen Augen schaut und nichts anderes, als nur purer Hass empfindet. Nicht gegenüber einem Fremden, sondern der Zorn und Hass seines Enkels wird sich alleinig gegen Großvater richten und das bricht sein altes Herz endgültig. Der Alter Mann verspürte plötzlich Scham und Reue und sein gesamter Körper fing an zu zittern. Danach sprach er leise und seine Augen blickten nicht in Michels Gesicht, sondern sie senkten tief nach unten und schauten den alten Holzboden an. „Es war nicht einfach Michel. Wir waren dumm und sehr viele waren gierig und damit käuflich. Sie ahnten nicht in Entferntesten, dass sie mit ihren charakterlosen Verhalten dazu beitragen, dass die Menschheit heute nichts anderes, als Freiwild der Eliten endet. Sogar die Nachkömmlinge diejenigen, die damals zu Elitenangehörigen zählten, sind heute unsere Nachbarn“ Wir waren Maschinen ohne Hirn, die durch Manipulation vollkommen vergessen haben, was von Bedeutung sein soll und was dagegen absolut unwichtig ist. Wir haben gelacht und uns amüsiert, wenn wir auf den Bildschirm Menschen erschienen sind, die unserer Meinung nach dumm waren. Das machen wir heute noch so und wir haben immer noch nicht verstanden, dass wir selber dumm sind. Wir waren begierig darauf, das wir unterhaltet werden, unseren Spaß haben, unsere sexuellen Befriedigungen zur unser vollsten Zufriedenheit nachgehen dürfen, stets unsere Ego auf Hochstufe halten und nur auf unseren eigenem Wohl achten. Wir haben nicht nur fremde Leute unsere Bekannte, aber auch unsere Nächsten angelogen und wir haben uns selber was vorgemacht. Ja, es äußerten sich genügende Stimmen, die uns gewarnt haben. Es gab auch viele, die damit eigenes Interesse verfolgt haben und unzählige andere sagten sogar die Zukunft voraus. Sie haben damals auch versucht uns klarzumachen, dass wir alle gut leben und uns satt essen, können wenn wir Politiker, die Wirtschaftsmacher und alle andere, die damals für das System standen entmachten und uns neu finden. Wir bezeichneten damals diese Menschen als Spinner oder Verschwörungstheoretiker. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen Michel, aber ich schäme mich sehr, das musst Du mir glauben. Wir sahen es nicht kommen, oder besser gesagt wir wollten es nicht kommen sehen und dabei dachten wir auch nicht darüber nach. Aber, ja. Wir hätten was tun können, oder sogar müssen Michel. Du hast recht. Weil aber andere auch nichts getan haben, habe ich auch nichts gemacht“ Michel überlegte lange, bevor er erneut das Wort ergriff. „Aber Opa, die anderen haben doch was gemacht.“ Großvater richtete seine Augen erneut auf und schaute Michel verdutzt an. „Was meinst Du damit Michel?“ Diesmal war es Michel, der die Welt, als auch sein Großvater nachfragte, nicht verstand. „ Aber die Mächtigen haben Euer Vertrauen missbraucht, viele Menschenleben vernichtet, Euch das Leben sehr schwer gemacht und Euch gegeneinander gehetzt. Ihr habt Eurer Kultur verloren, Eures Herz und Verstand hergegeben und wogegen ihr überhaupt nichts unternommen habt, ist das Leben Eure Kinder zu beschützen und der Ihrigen. Dass mir und alle anderen heute Leid und Schmerz zugefügt wird, ist alleinig Deine Schuld. Wenn ich also Prügel bekomme, Scheiß leben habe und niemals glücklich sein werde, dann muss ich nur Dich anschauen Opa und dann weiß ich ganz genau, wem ich zu hassen und zu verachten habe“ Danach wurde es still. Kurzer Zeit später stand Michel auf, schaute seinen Großvater an und verließ wortlos die Wohnung. Er küsste diesmal nicht mal seinen Großvater zum Abschied und das traf den alten Mann sehr. Aber er sah die Schuld nicht bei Michel. Nicht ein bisschen. Der alte Mann verspürte plötzlich Groll und tiefe Demütigung, allerdings richteten sich die Schandvorwürfe gegen niemand geringeren, als gegen sich selbst. Die Tränen häuften sich erneut und Großvater wusste, dass die Nacht lang wird. Am nächsten Tag, unweit von der Wohnung seines Großvaters entfernt, fand man Michel an einen Baum hängend. Sogar Angesicht seines Todes, wie auch in seiner Totenruhe hat man Michel verspottet. Scharenweise kamen Neueuropäer zur Fundstelle, wo Michel noch am Baum taumelte und viele von ihnen grinsten, lachten und dabei sprachen ganz laut von letztem deutschem Michel, den sie in den Tod getrieben haben. Als später sein Großvater und der Vater Michels Leiche säuberten, fand der Großvater in Michels Hosentasche ein Abschiedsbrief. Michels seine letzte gedankliche Worte lauteten; ich möchte Dich nicht hassen Großvater, aber lieben kann ich Dich nicht mehr. Du warst bis gestern derjenige, der mir Mut machte und immer, als ich auch traurig und verloren war, mich hochrappelte und alle Herzensliebe entgegen brachte. Ich möchte Dich nicht verachten, aber nachdem Du mir auch alles erzählt hast, kann ich Dich auch nicht mehr lieb gewinnen Großvater. Fühle Dich nicht schuldig Opa, denn das hättest Du schon vor sehr langer Zeit tun sollen. Aber wie Du schon gesagt hast. Du und viele andere, ihr habt einfach Nichts gemacht!

 

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